Kategorie: Wissenschaft

  • Rezeption durch Michael Schulte

    Rezeption durch Michael Schulte

    Der deutsch-norwegische Runologe und historische Sprachwissenschaftler Michael Schulte nimmt in seiner 2024 erschienenen Fachrezension „Neues zur Runenkunde“ Bezug auf die Forschungen von Çağıl Çayır. Die Rezension erschien in der internationalen Fachzeitschrift NOWELE und widmet sich der fünften, aktualisierten Auflage der Runenkunde von Klaus Düwel und Robert Nedoma, einem der wichtigsten Standardwerke der modernen Runenforschung.

    Im Rahmen seiner Diskussion über die Herkunft, Entwicklung und Verbreitung von Schriftsystemen in Eurasien verweist Schulte auf Çayırs 2023 veröffentlichte Arbeiten. Dabei erwähnt er ausdrücklich dessen These eines historischen Zusammenhangs zwischen der alttürkischen Schrift und den germanischen Runen. Die Bezugnahme erfolgt im Zusammenhang einer wissenschaftlichen Debatte über die Entstehung und mögliche Verbindungen eurasischer Schrifttraditionen und ordnet Çayırs Forschung als eine im Fachdiskurs wahrgenommene Position ein.

    Besonders bemerkenswert ist der Kontext dieser Erwähnung: Schulte bespricht nicht primär die Arbeiten Çayırs, sondern setzt sich mit den Positionen von Düwel und Nedoma auseinander. Dass Çayırs Forschung in diesem Rahmen als relevante Referenz genannt wird, zeigt ihre Wahrnehmung innerhalb der internationalen runologischen und sprachhistorischen Forschung. Die Erwähnung dokumentiert damit die Einbindung seiner Arbeiten in aktuelle wissenschaftliche Diskussionen zur Geschichte der Schrift, zu Kulturkontakten Eurasiens und zur vergleichenden Erforschung früher Schriftsysteme.

    Dokument: Michael Schulte, Neues zur Runenkunde, in: NOWELE. North-Western European Language Evolution, Band 77, Heft 2, Dezember 2024, S. 195 – 207.

  • Rezeption durch Erhan Aydın

    Rezeption durch Erhan Aydın

    Der Turkologe Erhan Aydın verzeichnet die wissenschaftliche Untersuchung von Çağıl Çayır „Runen in Asien und Europa? Eine wissenschaftsgeschichtliche Untersuchung zur Erforschung der Frage nach dem historischen Zusammenhang alttürkischer Schrift und europäischer Runen“ in seinem Beitrag „Türk Runik Bibliyografyası’na Ek II“, der 2021 im Journal of Old Turkic Studies erschien. Dort wird die Studie als Teil der internationalen Forschungsliteratur zu den alttürkischen Runeninschriften und der Geschichte der Turkologie bibliographisch aufgenommen.

    Die Aufnahme in Aydıns Bibliographie dokumentiert die Einordnung der Arbeit in den wissenschaftlichen Forschungskorpus zu den alttürkischen Runenschriften. Sein bibliographisches Verzeichnis zählt zu den umfassendsten Übersichten über die internationale Forschung zu den alttürkischen Runeninschriften und dient Fachwissenschaftlern als Referenzwerk.

    Dokument: https://dergipark.org.tr/en/download/article-file/1499661

  • Rezeption durch Michael Knüppel

    Rezeption durch Michael Knüppel

    Im Jahr 2020 wurde die Forschungsarbeit von Çağıl Çayır in dem Aufsatz „Göttinger Gelehrte und die Anfänge der alttürkischen Forschungen“ des Göttinger Turkologen Michael Knüppel in der Fachzeitschrift Rocznik Orientalistyczny / Yearbook of Oriental Studies aufgegriffen. Der Beitrag behandelt die Geschichte der Erforschung der alttürkischen Inschriften vor ihrer Entzifferung im 19. Jahrhundert und die Rolle Göttinger Gelehrter in diesem Forschungsfeld.

    Im Zusammenhang mit seiner Darstellung verweist Knüppel auf von Çayır zusammengetragene Hinweise zur Wissenschaftsgeschichte der Runen- und Alttürkistikforschung. Besonders hervorgehoben werden dabei vergessene oder wenig beachtete Forscher und Forschungsbeiträge des 18. und 19. Jahrhunderts, die sich mit möglichen Zusammenhängen zwischen den alttürkischen Inschriften Sibiriens und den europäischen Runenschriften beschäftigten. Für diese Hinweise bedankt sich Knüppel ausdrücklich im Artikel und verweist im Literaturverzeichnis auf Çayırs Universitätsstudie „‚Runen‘ in Asien und Europa? Eine wissenschaftsgeschichtliche Untersuchung zur Erforschung der Frage nach dem historischen Zusammenhang alttürkischer Schrift und Runen“ (Universität zu Köln, 2019).

    Die Erwähnung dokumentiert die wissenschaftliche Rezeption von Çayırs Forschungen zur Geschichte der Runologie und zur Erforschung der alttürkischen Schrift im internationalen Fachkontext.

    Dokument: Michael Knüppel, Göttinger Gelehrte und die Anfänge der alttürkischen Forschungen, in: Rocznik Orientalistyczny. Yearbook of Oriental Studies, Band LXXIII, Heft 1, Jahrgang 2020, S. 97-107.

  • Rezeption durch Gunivortus Goos

    Rezeption durch Gunivortus Goos

    Der niederländische Sachbuchautor Gunivortus Goos, dessen Arbeiten sich mit der germanischen Kultur-, Religions- und Sprachgeschichte befassen, greift in seinem Buch Germanic Magic Forschungen von Çağıl Çayır zur alttürkischen Schrift und zu möglichen Beziehungen zwischen den alttürkischen und den germanischen Runen auf.

    Im Abschnitt „Central Asia“ verweist Goos auf die zahlreichen runenähnlichen Inschriftenfunde in Zentralasien und stellt fest, dass die Ähnlichkeiten zwischen den germanischen und den alttürkischen Runen bemerkenswert seien. Zugleich hebt er hervor, dass vergleichende Untersuchungen beider Schriftsysteme bislang nur in begrenztem Umfang vorlägen. Zur Veranschaulichung dieser Fragestellung veröffentlicht er eine von Çağıl Çayır erstellte Vergleichstafel der Zeichenformen und verweist damit auf dessen Forschungsansatz. Die Aufnahme der Darstellung unterstreicht die Rezeption von Çayırs Arbeiten im internationalen Schrifttum zur germanischen Kultur- und Schriftgeschichte.

    Dokument: https://buchshop.bod.de/germanic-magic-gunivortus-goos-9783749497942

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner